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Selbstanzeige - Die Erfahrungen des Benny B.
Ein Leserbrief überzeugter Eltern
Der erste friedliche Glaubenskrieg



Selbstanzeige - Die Erfahrungen des Benny B.

Am 25. August 1997 zeigte sich Benny B. selbst bei einem Polizeirevier in Leipzig an. Seine Erlebnisse schildern sich wie folgt: Nachdem er in das Polizeirevier gegangen war, sagte er zu den Beamten: "Ich möchte mich aus politischen Gründen selbst anzeigen, dazu habe ich hier eine Tüte Cannabis mitgebracht." Der Polizist war etwas ratlos. Nach der Belehrung über Paragraph 0814, Vortäuschen einer Straftat, war klar, daß dem Beamten gar nichts klar war. Er konnte sich überhaupt nicht vorstellen, warum Benny das tun würde. "Nun sagen Sie mir doch mal, warum Sie das machen, ich kann das nicht ganz nachvollziehen." sagte der Polizist. "Aus politischen Gründen, alles weitere lesen Sie in dieser Presseerklärung, die auch gleichzeitig meine Aussage ist", erwiderte Benny. "Das geht nicht, ich habe hier einen Vordruck mit Fragen, ich muß da Antworten reinschreiben, also, warum nun?", so der Polizist. Benny: "Mehr sage ich nicht, heften Sie das Teil doch hinten dran." Nachdem der Polizist erkannt hatte, daß in diesem Fall das Präsidium zuständig wäre, war für ihn die Sache mit der Aussage vorerst erledigt: "Da werden wir wohl eine Hausdurchsuchung machen." "Das wollte ich Ihnen sowieso noch sagen, am idealsten ist es in der Woche gegen 17 Uhr, da bin ich eigentlich am ehesten zu Hause, da ich ja arbeiten gehe, ich hab ja auch noch was anderes zu tun." Die Hausdurchsuchung wurde noch am selben Abend gemacht. Während Benny abwartet, macht sich Skepsis bei dem Beamten breit: "Sind Sie sicher, daß das Cannabis ist?" "Na klar, wäre ja sonst albern." "Sind Sie sich wirklich sicher? So etwas habe ich noch nie gesehen. Ich kenne welches mit vier, fünf oder sechs Fingern am Blatt." Benny: "Ich habe mich mit dem Direktor des Naturkundemuseums unterhalten, der hat gesagt, Hanf hätte nur sieben, acht oder neun Blätter." "Also ich nehme Ihnen das nicht ab, sind Sie wirklich sicher..." Nachdem die Proben ins Labor gebracht wurden, hatte der Beamte eine neue Idee: "Wir machen jetzt eine Urinprobe, sind Sie damit einverstanden?" Benny: "Das lehne ich aus Gründen der Unverhältnismäßigkeit ab, ich zeige mich aus politischen Gründen an, wozu da eine Urinkontrolle?" "Na gut, das muß ich akzeptieren. Dann können wir aber auch noch eine Blutprobe entnehmen - aber das lehnen Sie sicher auch aus Gründen der Unverhältnismaßigkeit ab." "Vollkommen korrekt." Bennys Daten wurden aufgenommen und die Strafanzeige gestellt. Er wurde erkennungsdienstlich behandelt und nach ein paar Stunden war der Spaß wieder vorbei, und er konnte nach Hause gehen. Was hat die Aktion bewirkt: Das Strafverfahren gegen Benny wurde wieder eingestellt. Einige Zeitungen haben zweifelhafte Artikel veröffentlicht, einige Interviews wurden gegeben. Klar wurde, daß einzelne Aktionen zwar etwas Wirbel machen können, aber im Prinzip eine Verschwendung von Zeit und Energie darstellen. Nehmt Euch ein Beispiel an Bennys Mut und macht mit bei der Kiffer-Revolution: Zeig Dich! Aktion 100.000

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Ein Leserbrief überzeugter Eltern:

Hallo Ihr! Dies hier sind 2 Briefe (an unsere Eltern und andere ?alt? gewordene), die von 2 Freunden,(uns nämlich, Michi und Nina, voll auf einer geistigen Ebene) mit viel Herzblut geschrieben worden sind, weil sie die jahrelange nicht gewollte Unterdrückung, durch das Unwissen der sonst doch ziemlich coolen Eltern, echt nicht mehr länger ausgehalten hätten. Früher waren wir Pseudo-Kiffer aber heute sind wir mit am Start und habenīs (das Leben) gecheckt. Vielleicht helfen euch ja unsere Briefe in irgend einer Art und Weise. Auf jeden Fall könnt ihr euch freuen, daß ihr zwei neue Kämpfer für die Menschheit an eurer Seite habt. Wir haben es geschafft in nur sieben Tagen unsere Eltern, die jahrelang manipuliert worden sind und falsch informiert und geprägt worden sind, umzukrempeln. Mein Bruder war bis vor kurzem auch noch ziemlich gefährdet durch Drogen, weil er nur die Negativseite reingepreßt bekommen hat. Und das bringt ja nicht viel wie immer wieder sichtbar wird (Beispiel: Kippen und Alk). Jetzt ist er objektiv von mir aufgeklärt worden und probiert es bestimmt nicht nur aus, weil es verboten ist und er neugierig ist. Er hat jetzt auch ?einfach? nur Respekt und Ehrfurcht vor der Pflanze. Das war nur der Anfang und wir helfen mit bis unsere ?unnütze aber notwendige? Mission endlich zu Ende ist und wir ganz in Ruhe chillen können. Wir wissen beide ganz genau, wovon wir sprechen. Wir haben beide schon so wahnsinnig tief im Drogensumpf gesteckt und hätten unserem verschwommenen Dasein vielleicht bald ein Ende gemacht. Es ist schon komisch (aber sonnenklar), daß mich Kiffen psychisch fast getötet hätte (eigentlich war ich ja schon ganz knapp psychisch tot) und mir jetzt geholfen hat, daß ich es ganz alleine geschafft habe, mein Leben zu retten und mehr zu Leben als eh und jeh. Ganz ohne Psychodoktor, der mir eh bloß wieder reinwürgen würde was ich doch für īne fette Psychose hätte. Yin und Yang. Hanf kann kaputtmachen wenn manīs nicht checkt aber da nichts näher zusammen liegt als die Gegensätze, kann dir Hanf soooo unendlich viel geben. Nämlich pures Leben. Ich bin unendlich dankbar und erfreue mich so sehr meines neuen Lebens, daß ich jeden Moment anfangen könnte, vor Freude zu heulen. Hanf hat aus mir wieder einen Menschen gemacht. Hanf für die Welt - damit aus Maschinen wieder Menschen werden. Michi Unser tiefster Dank geht an: Bob Marley + Co Hermann Hesse Rene Egli (Das Lola Prinzip) den guten alten Söllner (den Vater der immer für uns da war) unsere Mütter und Väter und Geschwister alle, die uns nicht als "Spinner" abstempeln Herrn Ludwig (unser Kunstlehrer) an alle wahren Kiffer und an alle Menschen, die noch Menschen sind. Peace Love Harmony oder Sex Drugs and RockīnīRoll

Brief an euch

Du hast gestern bestimmt im Bett gelegen und hast die ganze Zeit nur noch das Wort ?Hasch? im Kopf gehabt und es war unangenehm und du hast dir gedacht wieso braucht man das überhaupt? Um zu verstehen braucht man das. Um sich irgendwann keine unnützen Gedanken mehr darüber machen zu müssen. Wenn man den ganzen Tag über Ketchup labern würde, würde man abends im Bett nur noch Ketchup im Kopf haben. Das fühlt sich dann auch nicht so toll an. Aber Ketchup ist nicht schlimm, außer man mißbraucht es und weiß nicht wieviel man verträgt und gibt es sich zu heftig, dann wird dir schlecht, aber wenn man es richtig anstellt mit dem Ketchup, dann schmeckt er aber und ist eine tolle Verfeinerung. Sicher ist der Mißbrauch von Cannabis weitaus dramatischer als der Mißbrauch von Ketchup, aber dafür kann einem der richtige Gebrauch damit viel mehr geben als der richtige Gebrauch von Ketchup. Und das ist der Grund wieso ich rauche. Andere sind zufrieden mit dem, was sie so aus sich herausholen, ohne Hilfsmittel. Ich bin es auch. Aber ich denke mir halt so, daß es das noch nicht sein kann. Ich will halt einfach mehr aus mir herausholen. Ich möchte mein Potential besser ausschöpfen und wenn ich eben ohne Hilfe dabei nicht mehr weiterkomme dann nehme ich diese Hilfe doch in Anspruch. Marijuana hilft mir dabei. Das Kosmische und Spirituelle ist für mich ganz wichtig. Diese Ausdrücke werden von der Gesellschaft immer mit einem unernsten Schmunzeln entgegengenommen. Diese Wörter haben immer einen so zweifelhaften und unangenehmen, ungewissen Beigeschmack aber um genau diese zwei Dinge dreht es sich im Leben. Diese zwei Dinge sind das Leben. Gut - ich möchte jetzt kein Statement dazu abgeben, was Leben überhaupt ist und ich will es auch nicht definieren. Zumindest haben diese zwei Dinge mehr mit dem Leben zu tun als irgend etwas anderes. Es ist ganz einfach und nicht irgendein ?Hocus-Pocus?. Und wenn dir jemals die Frage aufkommt und du zweifelst ob es nun gut oder schlecht ist, mache dir immer klar, daß nichts im Leben gut oder schlecht ist sondern alles ist gut und schlecht. Nichts gehört mehr zusammen als die Gegensätze selbst. Hört sich jetzt alles so pseudoesoterisch und salvungsvoll an, aber so ist es nun ganz einfach mal und nicht anders. Ich bin es eigentlich leid, dies hier schreiben zu müssen weil es eigentlich gar kein Thema sein sollte und selbstverständlich ist. Hab eigentlich was besseres zu tun als darüber aufzuklären, wo es eigentlich gar nix mehr zum Aufklären gibt, weil es ganz schlicht und einfach so ist. Hanf geht auf die Psyche. Wenn ich mir einrede, daß Hanf doof macht, dann merkt die Pflanze, daß ich nicht genug Respekt vor ihr habe und macht mich zur Strafe auch doof. Ich habe großen Respekt und Ehrfurcht, weil die Droge mich früher in der Hand hatte weil ich sie nicht richtig kannte und nie richtig über Drogen aufgeklärt worden bin, und ich so auch weiß, wozu diese Pflanze imstande ist. Doch jetzt kenne ich die Pflanze und nun hab ich die Pflanze in der Hand. Ich habe großen Respekt. Das Gute (nicht gleich verständlich aber weiterlesen lohnt sich auf alle Fälle) am Hanf ist, daß sich der Verstand im Kopf abschaltet. Genau der Verstand, der nie auf das Herz hört. Der sture Menschenverstand. Der Verstand, der immer alles anzweifelt und Angst macht. Der Verstand, der in die Irre leitet und verwirrt und verrückt macht. Mit Hanf denkt man voll und ganz mit dem Herzen, was der eigentliche gesunde Menschenverstand ist. Der wichtige. Wenn man nach diesem Verstand gehen würde, würde es keine ernsten Probleme geben. Hanf unterstützt diesen Verstand und prägt ihn wieder aus. Das Gute im Menschen, das jeder Mensch tief in sich trägt und nicht anfechtbar ist. Aber ich weiß auch, daß ich heutzutage nur mit meinem reinen Herzen nicht mehr überleben kann. Ich habe den gesunden Mittelweg, um in dieser Gesellschaft zu überleben, gefunden. Die völlige und maximale Zufriedenheit hat man dann erreicht, wenn der Kopfverstand völlig aussetzt. So wie es eben bei Kindern noch am deutlichsten sichtbar ist. Aber in dieser ?ach doch so fortgeschrittenen? Gesellschaft (obwohl wir immer noch die gleichen Affen sind wie früher) braucht man eben diesen Verstand und wenn man ohne ihn heute nicht mehr sein kann, dann will ich den Kopfverstand auch so gut wie es geht und unbedingt nötig ist benutzen, um eben auch Teil der Gesellschaft zu sein. Weil nur wenn ich Teil von der Gesellschaft bin, kann ich daran auch was ändern und weil ihr eben Angst habt, daß sich etwas daran ändert und ihr aus eurem Trott rauskommt, schließt ihr mich aus der Gesellschaft aus. Nicht weil wir gefährlich sind sondern weil wir euch gefährlich werden könnten und ihr Angst habt, daß wir euch zeigen könnten, daß ihr falsch lebt. Deswegen will ich auch, daß ihr uns ein bißchen entgegenkommt. Ich fordere auch nicht, daß ihr jetzt auf meine Seite überspringt aber kommt mir doch ganz einfach nur entgegen. Ich will nicht, daß ihr auf der Stelle stehenbleibt und nur ich immer versuchen soll, euch entgegenzukommen. Treffen wir uns doch einfach in der goldenen Mitte, so daß ein Gleichgewicht entsteht und somit keine Ungerechtigkeiten. Wenn die Jugend und die Erwachsenen so handeln würden, gäbe es einen Haufen weniger Probleme und noch weniger Probleme würde es geben, wenn die Erwachsenen wieder lernen würden kindlicher zu sein. Es gibt von Grund auf keine Probleme. Die Probleme schafft sich der Mensch von alleine. Wieso weiß ich auch nicht. Wahrscheinlich kann es dem Menschen auf Zeit nicht ganz einfach gut gehen. Es wäre zu schön um wahr zu sein, sagen immer alle, derweil ist es doch so einfach. Die Erwachsenen machen sich die Probleme selbst ungefähr zehnmal so viel wie Jugendliche. Die Probleme, die Jugendliche haben, haben sie nicht wegen sich selbst (außer wenn vielleicht mal die Hormone in der Pubertät verrückt spielen), sondern wegen den Erwachsenen, die vergessen haben, wie schön es war und wieder sein kann. Versuchen wir doch, daß wir dieses Gleichgewicht der Generationen in der Familie herstellen. Ihr müßt mir nicht mehr helfen. Ich bin ein vollständiger, selbst denkender und selbst verantwortlicher Mensch. Ihr solltet nicht mehr so die Erzieherrolle spielen, sondern die Rolle die ihr nun für mich seid. Die Rolle der besten Freunde, denen man alles anvertrauen kann, die immer für einen da sind, die nicht verurteilen sondern verstehen. Und wenn man sich mal nicht versteht macht das ja auch nix. Man sollte auf die Gemeinsamkeiten achten. Wie ein echter Freund eben ist. Meine Hand tut langsam weh. Ich hoffe ich hab den ganzen Schmarrn endlich hinter mir! Ihr habt noch viel mehr Macht als ich, euer ?kleiner Sohn?. Nutzt diese Macht bitte nicht aus, so wie die Politiker ihre nicht gerechtfertigte Macht gegen das Volk ausnutzen. Diese Gesellschaft ist nun mal fast am Ende. Wir denken zwar, daß wir ein gutes Leben haben und das haben wir vielleicht auch in den eigenen vier Wänden, aber eine Gesellschaft geht über diese vier Wände hinaus. Alles gehört zusammen. Wie weit soll es denn noch kommen? Nichts ist in Ordnung. Wie weit muß es denn schon gekommen sein, daß sogar schon unschuldige Kinder morden (früher hieß es an dieser Stelle "wenn Erwachsene morden")? Es ist doch schon fast normal, daß Erwachsene halt ab und zu jemanden umbringen, und wenn es so weitergeht dann verwundert es auch bald keinen mehr, wenn ein 14jähriger Bub tötet. Und deswegen will ich die Gesellschaft ändern. Und genau das mache ich auch, indem ich so bin wie ich bin. Klar kann man die Gesellschaft in dem Sinne nicht von heute auf morgen ändern aber es wird doch wohl möglich sein, daß man endlich mal eine 180 Grad Drehung macht und mal wieder zur richtigen Seite blickt, bevor sich die Menschen gegenseitig ausrotten. Der dumme Mensch!! Ich hab bei mir angefangen, man kann in der Familie etwas ändern und im eigenen Umfeld. Ich bin ein Teil vom Ganzen und indem ich mich verändere, verändere ich auch das Ganze (die Gesellschaft, wozu ich mich auch zähle). Helft doch einfach mit! Dann gehtīs schneller. Und deswegen glaube ich der großen Masse auch nicht wenn sie meint, daß Kiffen schädlich ist. Weil ich ihr überhaupt nichts glauben kann. Weil sie mein Vertrauen schamlos ausgenützt hat. Ich hab den Respekt vor ihr verloren. LIEBE:TOLERANZ:RESPEKT:VERSTÄNDNIS:GEMEINSAMKEIT usw. usw. usw. (ich verurteile euch ja auch nicht; ich verstehe euer Handeln total; ich versuche euch lediglich klar zu machen, daß euer Handeln falsch ist, wie man an den immer größeren Problemen, die es gibt, sehen kann). Hört sich alles so einfach an. Ist es ja auch, aber wir haben es vergessen und verlernt, mit dem Herzen zu denken. Ich liebe euch wie noch nie zuvor und deswegen mach ich das hier alles, um euch zu helfen. Es müßte doch schon längst klar sein, daß die Normen, die uns die da oben geben, fürīn Arsch sind. Hanf macht frei!!! Ich genieße diese Freiheit. Man sagt immer, daß wenn man runterkommt (was ich sowieso nie tue) vom ?Rausch?, schlecht drauf ist, weil man den Tatsachen wieder ins Gesicht schauen muß. So ist es ja auch. Der Hanf macht nicht alles schön und gaukelt dir was vor. Er zeigt dir, wie schön es sein könnte und hilft dir beim richtigen Gebrauch, es wieder schön zu machen. Ich war noch nie so klar im Kopf. Der Hanf zeigt dir was. Und zwar die Realität, ob sie nun erschreckend ist oder auch nicht, und nur wenn man mal wieder alles so richtig real sieht kann man auch richtig verstehen und verändern. Ich rauche und bin aber wahrscheinlich zehnmal klarer im Kopf als die Politiker, die es nicht sehen wollen und immer nur vertuschen (auch in der Schule). Durch den Hanf wird alles so auf den Tisch gelegt wie es ist. Tabula Rasa! Karten auf den Tisch legen. Durch den Hanf sehe ich klarer und objektiver als Leute, die keine Drogen nehmen und sich blenden lassen. So wie ihr. Früher habe ich dann auch immer wieder den beschissenen Tatsachen ins Auge geblickt (ich schreibe nicht ?blicken müssen?), die mich dann wieder so runter gezogen haben. Bloß, daß ich mir den Hanf halt jetzt zunutze mache (und es mich nicht mehr runter ziehen kann), um die Tatsachen zu sehen und zu erkennen und zu versuchen, sie zu ändern. Think positive not negative! Ich kann den Hanf voll ausspielen. Früher hab ich überwiegend die Nachteile gesehen und deswegen geht es einem auch schlecht. Heute sehe ich die weitaus größere Menge an Vorteilen und vergesse die Nachteile einfach. Und wenn man etwas vergißt, dann existiert es auch nicht mehr. Ich sehe euch zwar und wie ihr behauptet glücklich zu sein aber das kann es einfach noch nicht sein. Wenn alle denken sie seien glücklich aber trotzdem alles schleichend zugrunde geht, dann kann es das nicht sein. Dann muß man was ändern auch wenn man glücklich ist. Man darf nicht nur alleine glücklich sein, sondern die Gesellschaft muß wieder zusammen glücklich werden und dann ist man auch für sich selber noch viel glücklicher und zufriedener als jemals zuvor. Dann kann man wieder mit ruhigem Gewissen und einem guten Gefühl in die Welt ziehen und seine Arbeit, Schule usw. mit gutem Gefühl dabei machen. ICH kann soviel erreichen. Nicht der Hanf! ICH! Ich hab allein in den letzten zwei Tagen so viel erreicht wie ich es mir nie hätte erträumen lassen. Es erscheint jetzt natürlich auch alles ein wenig zuviel und unangenehm, weil es sich eben mal gegen die Macht der Gewohnheit richtet. Es wird bestimmt nicht einfach sein, einen neuen besseren Weg einzuschlagen der auch die Zukunft unserer Kindeskinder sichert. Es wird bestimmt viel Schweiß und Anstrengung kosten, weil wir uns eben schon viel zu weit in die falsche Richtung begeben haben, aber ich glaube es würde sich lohnen wenn die Menschen noch ein paar tausend Jahre länger auf der Erde leben könnten. Ich beziehe das alles auf das Kiffen - auch wenn ihr denkt ich hole zu weit aus. Das Weltengeschwafel hört sich auch immer so wahnsinnig utopisch an, aber man kann doch mal einen Anfang machen, bevor die Kluft immer noch größer und utopischer wird und es immer unwahrscheinlicher ist wieder herauszukommen aus dem Dilemma, in dem sich die Menschheit befindet. Zu verlieren hat die Menschheit sowieso bald nichts mehr. Was kann denn schon passieren, außer daß es uns besser geht. Probieren wir es halt mal. Und der erste gute Schritt dazu wäre es eben, Hanf zu legalisieren. Die Vorteile einer Legalisierung kann man einfach nicht übersehen. Drogen, die abhängig machen sind scheiße! Keine Frage. Diese Drogen (Drogen, die der Mensch erschaffen hat) fordern doch schon genug Opfer. Dazu müssen doch echt nicht noch mehr Opfer durch den Krieg gegen die Drogen dazukommen. Ihr müßt auch keine Angst haben, daß ich das gesellschaftliche Leben aus den Augen verliere (im Gegenteil, noch nie habe ich mich so dazugehörig gefühlt wie heute). Weil wenn das passiert, kann ich in der Gesellschaft nichts ändern, aber das will ich, weil ich mich nicht allein gut fühlen will sondern mit der Gesellschaft zusammen. Gemeinsamkeit! Ich versuche jetzt einfach dran zu bleiben. Seht mich nicht als rebellischen Jugendlichen (es heißt immer rebellisch weil eben die Erwachsenen dem Jugendlichen dieses Adjektiv aufdrücken weil sie Angst haben in ihrem noch nicht erkanntem falschen Tun gestört und rausgebracht zu werden. Man sollte die Jugend viel, viel ernster nehmen als die Erwachsenen. (Nicht allgemein aber in dieser heutigen Zeit eben schon.) Wo bin ich stehengeblieben? Ach ja, habt nicht ein solches Bild von mir. Leute die nicht an irgendeiner Sache festgehalten haben und davon 100 %ig überzeugt waren (egal ob schlechte oder gute Ziele), die haben nie wirklich etwas erreicht. Oberflächlich gesehen vielleicht schon aber eben nie wirklich. Und ich weiß, daß ich für eine gute Sache kämpfe. Ich spüre es, daß das keine Jugendphase ist. Macht euch lieber schon mal mit dem Gedanken vertraut, daß ich mein Ding durchziehe. Es würde sich mal lohnen, sich für so was einzusetzen. Tief im Inneren wißt ihr, daß ich das richtige mache. Euer Herz sagt euch das. Also laßt euren Kopfverstand sich nicht dagegen sträuben oder sogar dagegen kämpfen. Ihr wurdet euer Leben lang manipuliert und durch die Gesellschaft geprägt. Man denkt zwar immer, daß man mit der Gesellschaft in dem Sinne nichts zu tun hat, aber im Unterbewußtsein wurdet ihr genauso vom falschen Weg und vom falschen Denken geprägt wie die meisten anderen auch. Laßt verdammt noch mal euer Herz sprechen. Das kann nicht manipuliert und vergiftet werden. Und auch wenn ihr es einfach nicht wahrhaben wollt oder es auch gar nicht so bewußt mitbekommt, zeigt ihr mir jeden Tag aufs Neue, daß ihr kaputt seit. Das ist doch genauso wie mit mir früher. Mit den Drogen. Ich war fest davon überzeugt, daß sie mir nichts anhaben können und ich sie vollkommen im Griff hab. Doch irgendwann (durch den Anschupser von der Nina in die richtige Richtung) hat es eben Klick! gemacht. Ich will, daß es auch endlich Klick! bei euch macht und ihr endlich seht, daß ihr falsch gelegen habt. Ihr merkt doch, daß ich nicht mehr so pseudo-kritisch laber wie früher. Ich hab es eben auch falsch gemacht. Ich hab verurteilt. Jetzt verstehe ich das Verhalten der Menschen (wofür ER meistens nichts kann) und verbessere und laber nicht nur so super klug daher. Ich war nicht anders als ihr. Ich will jetzt nicht sagen, daß es falsch war, was ich so gelabert hab, aber falsch war, daß ich immer nur gelabert aber nie was getan hab. Jetzt tue ich was. Darum bin ich glücklich. Ihr merkt doch, wie positiv ich geworden bin. Ich rede wieder und es macht mir Spaß. Und es ist egal wie man ans Ziel kommt, Hauptsache man kommt an und geht dabei nicht über Leichen. Gut, es wäre auch toll wenn ich diesen Weitblick auch ohne Hanf bekommen hätte aber jetzt war es halt mal mit Hanf. Wichtig ist das Endergebnis. Ich weiß, daß ich nun den richtigen und wichtigen Weg gehe (der Weg, auf den es ankommt) und ihr wißt es (wie gesagt) auch. Ihr habt aber Angst, weil das was ich jetzt mache den von der Gesellschaft vorgegebenen Rahmen sprengt und mal darüber hinausgeht. Wieso bilden sich die Menschen eigentlich ein, dem Leben selbst Richtlinien aufzudrängen und aufzuschreiben???!!! Wer nichts riskiert der nichts gewinnt Das Risiko, wenn man einfach nur so sein will wie ich, ist gleich 0. Das Risiko ist erst dann gegeben wenn Leute nicht mitmachen wollen, weil sie Angst haben etwas zu riskieren und stur sind. Also ändert sich gar nichts (bezieht das auch immer auf unser Zusammenleben unter diesem Dach). Ich lebe einfach nur im Jetzt (ich hab diese 180 Grad Drehung geschafft und fühle mich sauwohl dabei) aber versuche JETZT auch, mir meinen Platz in der Zukunft nach meinen Vorstellungen freizuhalten und zu sichern. Ich füge mich der Gesellschaft aber ich gebe mich ihr nicht hin. Und so fahr ich gut. Wenn ich jetzt nicht damit anfange, wann denn dann?! Wann denn sonst ist der beste Zeitpunkt mit einer guten Sache anzufangen als JETZT??!! Ich will einfach mehr! Weil das, was wir jetzt haben im Vergleich zu dem was wir mit Leichtigkeit haben könnten, fast nichts ist. Schau dir doch mal alle Leute an, die einfach nur unbeschwert leben - nicht gleichgültig sondern unbeschwert. Irgendwelche Stämme in Afrika. Die haben die miesesten Verhältnisse und doch freuen sie sich, einfach nur am Leben zu sein. Wenn man ein afrikanisches Kind sieht, sieht man es meistens mit einem Lächeln im Gesicht und ich glaube nicht, daß dies ein aufgesetztes ist. Die Leben einfach nur und sind glücklich. Unter den miesesten Voraussetzungen und Gegebenheiten. Wenn die es dort schaffen klarzukommen, dann müßte es doch eigentlich eine Leichtigkeit sein, in unseren europäischen Verhältnissen so zu Leben. Wir sind verwöhnt. ?Das Paradies auf Erden? wäre nicht mehr länger nur ein Hirngespinst sondern wäre eine Selbstverständlichkeit, wenn wir nicht immer davon träumen würden sondern ganz einfach mal machen und unserem Herzen folgen würden. Und ich will jetzt einfach nur einmal damit anfangen, ohne natürlich zu vergessen was mich in der Gesellschaft, wie sie halt noch ist, am Leben hält. Idealist und Realist. Das bin ich. Und das ist es. Und es wäre schön, wenn der Mensch endlich mal damit aufhören könnte, Idealist zu sein. Aber um dieses Ziel zu erreichen, muß man solange nach Idealen suchen bis sie da sind und man sie dann nicht mehr braucht. Vergleich: Schau Papa! Man kann sagen, daß du ganz alleine es mit deinem Herzblut geschafft hast (und ich bin stolz auf dich, ganz ehrlich) deine Firma aufzubauen, sie alleine zu leiten und zu verwalten und damit Kohle zu scheffeln. Du bist bald an dein Ziel gekommen, das du dir mit der Firma gesetzt hast. Aber du hättest es niemals ohne Hilfsmittel so weit gebracht. Du allein hast es geschafft. Von dir ging es aus, aber du hattest Hilfen ohne die es nicht geklappt hätte. Die Maschinen haben dir geholfen - auch wenn sie dir mal fast den Finger abgetrennt haben. Aber daraus hast du gelernt und bist mit der Zeit dann vorsichtiger damit umgegangen und hattest mehr Respekt vor den Maschinen. Zur Routine und Gewohnheit darf man es aber auch nicht wieder werden lassen, weil man dann nicht aufpaßt und der Finger vielleicht mal ganz ab ist. Man muß immer dranbleiben und aufpassen. Und genauso ist es mit dem Hanf. Ich geh nicht mehr so leicht und sorglos damit um wie früher und deswegen kann mir auch nix passieren, bis ich es zur Gewohnheit werden lasse und nicht aufpasse und es wieder überhand nimmt. Ich werde mein Ziel erreichen. Genauso wie du. Und mit Hilfsmitteln geht es eben viel, viel schneller und leichter. Man muß nur aufpassen. Und ich passe auf wie ein Luchs. Wenn du nur die Hälfte deiner Maschinen hättest, würdest du doppelt so viel Zeit brauchen um an dein Ziel zu kommen. Ich bin genauso froh wie du, daß ich Hilfsmittel für mein Ziel gebrauchen kann. Hanf. Und von diesem Hilfsmittel brauche ich nicht einmal immer mehr mit der Zeit. Johanniskraut ist kein Hilfsmittel. Es löst keine Probleme. Wenn der Inhaltsstoff nicht mehr im Körper ist, dann bist du genau auf der gleichen Stufe wie vor der Einnahme. Bei Hanf ist es so, daß dir der Wirkstoff bei richtigem verantwortungsvollem Gebrauch etwas zeigt. Er zeigt und erklärt dir was, und das sind Erkenntnisse die man dabei macht und die für immer da sein werden. Außer ich vergesse sie. Man sollte Hanf nicht benutzen um irgendwelche Probleme zu lösen. Das kann der Hanf auch gar nicht, aber er kann dir dabei helfen, daß du ein realistisches Bild über ein Problem oder eine Sache (müssen ja nicht immer Probleme sein) bekommst und somit die Sache SELBST besser angehen kannst. Ich fühle mich pudelwohl auch ohne Hanf, aber er bringt mich einfach weiter. Weiter als du dir vorstellen kannst. Mache keine Vorurteile über Dinge, die du nicht ganz objektiv studiert hast, die du gar nicht richtig kennst sondern nur aus ?Erzählungen?. Lasse dich nicht durch reine Bequemlichkeit in die Irre führen. Vergewissere dich selbst. Das Bild, das ihr vom Hanf habt ist kein Bild welches ihr euch selber gemacht habt sondern ein Bild, das man euch gezeigt hat. Ein Mensch sieht ein Kunstwerk und denkt sich: ?Man, sieht das scheiße aus!? Der Mensch, der es gemalt hat, der die Hintergründe des Bildes kennt, der weiß was hinter diesem Bild steckt, der dieses Bild mitgemacht hat, für den ist es vielleicht das schönste Bild auf Erden. Anbau Ich will anbauen, weil ich einfach nichts mehr mit der Kriminalität, die dem Hanf auferlegt wurde (warum das so ist wißt ihr) zu tun haben will. Das macht mich nämlich selbst kriminell. Hanf ist nicht kriminell. Wie kann den eine unberührte Pflanze kriminell sein???!!! Gott hat diese Pflanze auf die Erde gesetzt um sie sinnvoll zu nutzen wie alles, das noch nicht von Menschenhand berührt worden ist. Etwas, das schon von Anfang an da war, kann nicht mit böser Absicht dahinter dasein. Und wenn du denkst, Hanf ist schlecht dann stellst du auch zugleich Gott in Frage. Und Gott ist keine biblische Gestalt im Himmel, Gott ist das Leben selbst. Und das Leben kann man nicht in Frage stellen. Und deswegen sage ich nicht ?Hanf ist das Leben? sondern ich sage ?Hanf ist Leben?. Ich will die Pflanze wenn sie nun schon in meinem Leben aufgetaucht ist auch richtig und sinnvoll nutzen. Ich glaube nicht, daß sie einfach so in meinem Leben aufgetaucht ist. Hört sich vielleicht an, als würde ich jetzt von ?Berufung? labern. Ich bin halt einfach berufen, so wie jeder andere Mensch auch berufen ist, zu leben und dieses Leben zu sichern. Jeder kann die Welt retten. Keiner hätte vom 17jährigen pubertierenden Ernesto Guevara gedacht, daß er irgendwann eine Revolution für die Freiheit starten würde. Aber er war stark und hat es geschafft. Jeder kann stark sein oder stark werden und die Welt retten und wenn nicht mal einer dafür kämpft oder mitkämpft dann hat die Menschheit keine Zukunft. Ich will mitkämpfen und nicht einfach nur abwarten bis sich ganz von alleine etwas tut. So kann ich wenigstens sagen, daß ich mitgeholfen habe, die Menschheit zu retten und mich nicht an sie verkauft habe. Es geht auch unter anderem immer nur ums Geld und obwohl jeder, der die Pflanze kennt, weiß, daß dies die vielseitigste und robusteste Pflanze ist, eine Pflanze die keine hohen Anforderungen stellt, eine Pflanze die überall wächst, eine Pflanze die es erreichen könnte (wenn man sie nur wachsen läßt), daß kein einziger Baum mehr gefällt werden müßte, daß Menschen die krank sind geheilt werden könnten, daß man einfach die Natur nicht mehr so ausbeuten müßte usw.. Hanf wächst schnell nach und kann gar nicht weniger werden weil es eben so schnell nachwächst, nicht so wie bei Bäumen, bei den es viel wichtiger ist, sie zu erhalten. Doch Bäume werden immer weniger, obwohl jeder, der die Pflanze kennt, das alles weiß, machen sie trotzdem so weiter. Auch wenn es falsch ist (die Leute wissen, daß es falsch ist), Hauptsache sie müssen sich keine Sorgen darüber machen, daß sie vielleicht irgendwann kein Geld mehr mit der Ausbeutung der Natur verdienen. Sie sollten sich lieber mal klarmachen, daß sie mit diesem egoistischen Denken alles zerstören. Verurteilen braucht ihr sowieso nicht. Und das habt ihr. Ihr nimmt ja genauso ?Rauschmittel? (ja sogar Rauschgift, ich nehme kein Gift zu mir zumindest nicht bewußt) zu euch. Ihr dürft euch keine Sorgen darum machen, weil ich Hanf rauche. Ihr dürft euch nur Sorgen darüber machen, ob ich es auch richtig handhabe. Papa du weißt, daß du den Alkohol im Griff hast und ich weiß es auch. Alkohol ist viel, viel unberechenbarer als Hanf. Im Rausch hat man nicht mehr die Kontrolle über sich selbst, wenn man stoned ist hat man sich wahnsinnig gut unter Kontrolle, wenn man es nicht gleiten läßt. Man kann den Hanfrausch kontrollieren. Der Bierrausch macht mit dir was er will, ob du es willst oder auch nicht. Du denkst im Rausch zwar, daß DU das willst aber das bist in Wirklichkeit gar nicht du. Wenn man stoned ist dann ist man sogar manchmal so was von man selbst, daß es manchmal schon erschreckend ist. Ich sag ja. Es zeigt dir was und dadurch kann man es immer besser lenken und kontrollieren. Ich hab die letzte Zeit selten einen Fehler zweimal gemacht. Wenn man besoffen ist macht man etwas, was man aber erst danach checkt und man sagt dann immer, daß man nie wieder trinkt oder das Gemachte, das man gemacht hat aber nicht machen wollte, nie mehr macht und dann macht man es doch wieder, gelle?! Ich weiß auch, genauso wie du es weißt, daß ich mit dem Hanf ?richtig? umgehe, mit dem ist es auch viel einfacher umzugehen wenn man den Dreh raus hat als bei Alkohol, der nie richtig zu kontrollieren sein wird. Ihr könnt es halt noch nicht wissen (so wie ich es bei euch weiß), daß ich gut damit fahre, weil ihr das erstens erst ungefähr 50 Stunden mit mir mitmacht (Neuland ist immer fremd. Hört sich blöd an. Ist halt so.) und weil ihr zweitens auch schon die Negativseite mit mir durchgemacht habt. Es hätte früher genauso kommen können, daß die Leute halt mal beschließen, den Alkohol zu verteufeln. Und der Hanf wäre dann kultiviert und in die Gesellschaft integriert. Dann wäre Alkohol heute so für euch wie der Hanf. Geächtet. Und ihr würdet kiffen. Aber so ist es halt mal nicht passiert und es ist nicht so passiert weil das richtig so ist, sondern weil es durch Zufälle und Mißverständnisse und menschliche Ignoranz passiert ist. ?Marijuana für die Mama! Marijuana fürīs Kind! Und da Opa rauchts gegns Rheuma weil a net gern Pillen nimmt. Marijuana fürīn Herr Politiker den zwing ma, daß as raucht. Ja Marijuana setztīs Gehirn in Gang, des is genau des wos der braucht!? (Hans Söllner) Und wenn ihr schon nicht auf ein nettes Genußmittel verzichten wollt (muß man ja auch nicht), dann kann ich euch jetzt schon versprechen, daß euch Hanf mehr geben würde als Alkohol und daß ihr glücklicher mit Hanf wärt als jetzt mit dem Alkohol. Aber das würdet ihr nie wagen zu versuchen, und warum nicht? Genau aus dem Grund, über den ich hier die ganze Zeit schreibe. Angst! Angst blockiert alles, hindert einen, auf sein Herz zu achten, macht vieles kaputt und ist total unnütze. Angst hat noch nie weitergeholfen. Wenn man Angst vor etwas hat, dann kann es einem viel mehr Schaden zufügen als wenn man keine Angst davor hat. Wenn etwas passiert, kann man sich immer noch Gedanken darüber machen und das Problem lösen. Wenn des Problem noch nicht da ist, sollte man sich auch nicht allzuviele Gedanken darüber machen. Weil wenn dieses Problem dann nie mehr auftaucht, hat man viel wertvolle Zeit damit vergeudet. Umsonst. Als wir noch klein waren habt ihr immer versucht uns zu verstehen zu geben, daß man vor nichts Angst haben braucht ?Brauchst doch keine Angst haben.? Und das war ja auch richtig so. Also, bringt euch jetzt selber wieder bei, daß man vor nichts auf der Welt Angst haben muß. So wie ihr uns erzogen habt, solltet ihr auch selbst damit umgehen. Wenn nicht, dann habt ihr mich aus falscher Überzeugung erzogen. Macht euch Sorgen. Sorgen verbinden und zeigen Verständnis. Aber habt keine Angst! Kleine Lebensweisheiten Der Verbrecher ?Ein Verbrecher?, das sagt man so und meint damit, daß einer etwas tut, was andere ihm verboten haben. Normen Wir Geistigen haben, allen Dampfwalzen und Normierungen zum Trotz, das Differenzialvermögen zu üben und nicht zu verallgemeinern. Verbote Wer zu bequem ist, um selber nachzudenken und selber sein Richter zu sein, der fügt sich eben in die Verbote, wie sie nun einmal sind. Er hat es leicht. Individualität Jeder Mensch ist etwas persönliches und einmaliges und anstelle des persönlichen Gewissen ein kollektives Gewissen setzen zu wollen, das heißt schon Vergewaltigung. Gemeinsamkeiten Man gibt sich sehr viel Mühe damit, was die Menschen voneinander trennt. Achten wir auch auf das, was alle Menschen verbindet. Freundschaft Ich habe Freunde genug, die politisch genau umgekehrt denken wie ich und ich habe unter politisch Gleichgesinnten Leute genug die ich nicht ernst nehmen kann. (Ist egal von wem die sind, die Weisheiten kommen nicht von Hermann Hesse, sondern sie sind einfach da. Er hat sie bloß aufgeschrieben. Sie sind banal aber wahr und im Laufe der Zeit einfach vergessen worden.) ?Der Sinn des Lebens ist das Leben selbst. Der Sinn des Lebens bist du. Was sonst könnte es sein?? In erster Linie hab ich das hier für mich geschrieben. Langsam begreife ich, zu welchen großartigen Sachen ich in der Lage bin. Der Text geht nicht direkt um Hanf und soll kein Manipulationsversuch sein damit ich grünes Licht zum Anbau habe, sondern er soll aufklären und aufdecken. Fürs bessere Verständnis. Der Text geht nicht direkt um Hanf sondern er geht um das Prinzip. Ums Leben, ums leben und leben lassen und ums Zusammenleben. Ich habe hier nicht, im Gegensatz zur Vorgehensweise der ?Gegenpartei?, schlechtgemacht und verteufelt, nicht verherrlicht und nicht verharmlost. Ich habe es so geschrieben wie es ist, ohne zu übertreiben und ohne zu Verurteilen. Wieso kann ich das und ihr nicht?! Wahrscheinlich weil ich noch zu jung und zu unerfahren bin. Ihr habt keine wirkliche Chance gegen uns. Ihr habt bloß die Macht. Ihr seid nicht besser oder erfahrener, ihr seid halt einfach anders. Wir sind alle gleich. PS.: Hexen wurden früher geächtet und verbrannt, weil sie mit Naturheilmitteln und sogenanntem ?Hocus-Pocus? gearbeitet haben. Heute verdienen Naturheilpraktiker immer mehr Respekt und Anerkennung und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Die Wahrheit kommt irgendwann immer ans Tageslicht. Und genau so ist es mit dem Hanf. Bestimmt über die Hälfte der Leute (egal ob die berühmtesten Musikerlegenden oder Freiheitskämpfer oder Philosophen, alle) die für eine gute Sache gekämpft haben und auch etwas erreicht haben, ohne die es uns jetzt wahrscheinlich noch schlechter gehen würde, haben Hanf gesmökert. Warum wohl? Aber um das geht es ja jetzt nicht so, sondern ums Zusammenleben und tolerieren. Kinder leben das Leben vor, das man eigentlich leben sollte. ?Mei habtīs as ihr noch schön!? (Ihr verratet euch immer wieder selber.) Ihr könntet es wieder genau so schön oder wenigstens schöner haben. Wieso wollte man denn früher nie wirklich erwachsen werden? Weil Kinder die Dinge sehen wie sie sind und noch nicht so dermaßen beeinflußt worden sind. Hanf richtig angewandt benebelt nicht sondern entnebelt und bringt die Wahrheit ans Tageslicht. Ich habe durch ihn ein absolut ?natürliches High? erreicht. Hanf benebelt nicht. Hanf entnebelt. Was gibt es denn schöneres, als ein erweitertes Bewußtsein zu haben??!!! Ich hör jetzt einfach mal auf. PEACE IN BREITEN KÖPFEN IST MEHR PLATZ FÜR TOLERANZ Ich liebe Euch und ich bin wieder hier. Michi... Ninas BUCH Vorwort Die positive Veränderung meines Ichs wird auch vor euch nicht Halt machen. Ich wachse jeden Tag und bin mir dessen bis aufs Äußerste bewußt. Unter der Leitung meines eigenen Gottes und dem der ganzen Welt, erwarte ich von anderen, was ich auch selber bereit bin zu tun, nämlich: den Mut haben, zu verändern. So beginnt auch das erste und einzige Kapitel meines Buches. Vorher möchte ich noch erwähnen, daß ich euch nicht verändern will, sondern daß ich will, daß ihr euch verändern wollt. Nun, woher nehme ich mir jetzt das Recht, das zu erwarten? Das habe ich euch schon mitgeteilt: Von Jesus, der sagte: Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten. Wenn ihr also von mir verlangt, daß ich irgendwas tun soll, was euch irgendeinen Nutzen bringt, so verlange auch ich. Aufklärung (allein wegen dieses Wortes bedarf es schon an Aufklärung) Ich kläre hiermit alle über Drogen auf, die nie über diese richtig aufgeklärt wurden. Das Wort Droge bedeutet soviel wie ?Heilmittel? oder auf dt. Arzneistoffe (siehe Wörterbuch, S.189 unter ?Droge?). 1. Zu LSD möchte ich sagen, daß ich lange gebraucht habe, bis ich verstanden habe wie es im Körper wirkt, und ich will diese Erkenntnis weitergeben, weil in Büchern und Medien meistens nur das Negative berichtet wird und das Positive einfach unter den Tisch gekehrt wird und so wie ihr mich gelehrt habt nur das Positive zu sehen, werde ich mich im folgenden auch daran halten. Natürlich darf man das Negative nicht außer Acht lassen aber zum besseren Verständnis dient es kaum. Den Zustand, den man erreicht wenn man drauf ist, gibt es als solchen auch in der Natur des menschlichen Geistes. Albert Hoffmann (Erfinder des künstlichen LSD) erlebte den Zustand als er mal im Wald spazieren ging, als 14jähriger. In diesem Geisteszustand wird das Kopfdenken total abgeschaltet und der Körper wird schmerzunempfindlich, so daß nur noch das Selbst übrig bleibt. Man ist also total man selbst, anders ausgedrückt: im Paradies. Als ich dies zum ersten mal erlebte wurde mir unbewußt alles klar, was ich im Lola gelesen habe, und deshalb erfahre ich das Lola anders als ihr. Oder überhaupt das Leben , womit ich wohl zum 2. Punkt oder zur geilsten Nebensache der Welt komme... 2.HANF ist EINE Pflanze, die es länger gibt als Menschen. Wer also nimmt sich das Recht einen Teil der Natur zu verbieten, der die ganze Welt retten kann? Über den Wert des Hanfes als Rohstoff, Nahrung oder Medizin brauche ich nicht lange spekulieren. Vielmehr jedoch möchte ich auf das Thema Kulturpflanze eingehen, welches nämlich auch ein Teil der Pflanze ist und früher wie heute sehr wichtig für Kiffer ist. Warum man raucht, sei es nun Hasch oder Gras, wird nie als was Positives erklärt, im Gegenteil man wird ja abhängig und müde und faul und ?das ganze verblödete Kiffergelage kriegt ja nie was auf die Reihe? . Ich war jetzt 3 mal in Holland und habe gesehen, gehört, gefühlt und gerochen(!) und das ist Kultur. Nur freundliche Menschen (dicht oder nicht), nie habe ich einen Bullen gesehen, weder einen der gerade jemanden ?gfickt? hat oder einen, der Strafzettel verteilt. Ich glaube ich fange am besten beim Thema Abhängigkeit an, um auf meine Kifferkultur umzuleiten. Seit ich zum erstenmal in Holland war, bin ich auf positive Weise körperlich wie seelisch umgepolt worden (vom Gras). Ich habe es erlebt und hatte irgendwie einen langersehnten AHA-Effekt, bessere Worte finde ich nicht, die dieses Ereignis bezeichnen können. Wenn man richtig raucht, kriegt man einen andauernden guten Draht zu sich selbst und zur Natur. Ähnlich wie bei LSD, nur, daß beim Rauchen der Verstand (Kopfdenken) nicht abgeschaltet wird, sondern daß er sich umdreht und mit dem Selbst übereinstimmt. So muß man sich nicht gegen das Kopfdenken wehren, das einen immer wieder einschränkt. Der Körper wird empfänglicher für alles (außer Krankheiten) ...Bewußtseinserweiterung... und seitdem das so war rauche ich gut und gerne jeden Tag. So das war der erste Streich bestimmt aber der zweite folgt sogleich... Ich gebe zu, ich war abhängig von Dope, aber genau so abhängig wie ein Fernsehsüchtiger. Das ist der springende Punkt, denn die schönste Nebensache der Welt wurde für mich zur notwendigen Hauptsache und das ist falsches Rauchen. Das wollte ich aber nicht, denn das geht gegen meinen Grundsatz: Ich will von Nichts abhängig sein, weder von Menschen noch von Ersatzwelten (Fernseher, Computer ,...) noch von Drogen. Und deshalb habe ich einfach aufgehört, abhängig davon zu sein, was aber nicht heißt aufzuhören. Dazu kommt es wirklich nicht darauf an, ob man Gras oder Sprat raucht, weil man auch gewisse Erkenntnisse mit Dope ?errauchen? kann (lebendes Beispiel bin ich). Es liegt immer an der Person selbst. Und es zählt auch nicht wie viel ich rauche, weil es auf die unbegrenzten Vielfalt der Arten und Potenzen, ankommt. Daß es in Deutschland oft auch schlechte Qualität auf dem Markt gibt liegt daran, daß es nicht legal ist, Gras nicht in solchen Mengen angebaut werden kann und die Preise für ausländisches Gras halt höher sind als für Dope. Na ja und zum anbauen eignet sich am besten ein Haus in einem Dorf, wo die Bullen hauptsächlich besoffene Fahrer jagen... Ich möchte noch erwähnen, daß jeder sich seine eigenen Prioritäten setzt, so wie der Sepp auf seinem Körperfithaltetrip ist und die Sylvie sich um bunte Blumen im Garten kümmert, so würde ich das auch gerne aus-leben. Und meine Brüder wohnen ja auch nicht hinterm Mond und wissen wahrscheinlich auch schon länger als ihr, daß ich rauche weil sie es selber mitbekommen haben, ohne daß ich irgendwas dazu oder dagegen konnte. Außerdem solltet ihr nicht den Jungs erzählen, daß es schlecht ist und mir dann sagen ihr findet Hanf in der und der Beziehung gut. In der Bibel steht auch geschrieben: Jeder gute Baum bringt gute Früchte hervor, ein schlechter aber schlechte. Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte hervorbringen und ein schlechter keine guten! (Hanf ist entweder gut oder schlecht und nicht irgendwas zwischendrin). Warum sollte man sich eigentlich nicht einfach entspannen dürfen, mit einer guten Tüte und guter Musik? Der eine trinkt halt lieber Wein zum Essen ich bin jemand der lieber dazu (oder davor oder danach oder gar nicht) raucht. In der Bibel steht auch: Wer sich selbst nichts gönnt, wem kann der Gutes tun? Er wird seinem eigenen Glück nicht begegnen. Und: Mein Sohn, wenn du imstande bist, pflege dich selbst; soweit du kannst laß es dir gut gehen! Schöner Gedanke, damit läßt es sich gut leben. (Nehmt es euch zu Herzen!) Es geht jetzt nicht darum, daß ich will daß jeder hier zu rauchen anfängt, sondern um notwendige Anerkennung und Toleranz des Selbst (Inklusive meiner!). Zum Thema Polizei bzw. Gesetze, ich glaube nicht, daß ich euch darauf hinweisen muß, wie unser Haus entstanden ist... Auch hier möchte ich auf einen MEINER Grundsätze zurückgreifen: wenn dann schon gescheit. (Die erwischen mich genauso wenig wie rausgekommen ist, daß wir fett viel Schwarzarbeiter beschäftigten.) Wenn ihr mich schon darauf aufmerksam macht, dann wenigstens reinen Gewissens. Man muß halt vor-sichtig sein. Blöd wäre ich, wenn ich das nicht wäre. Wichtig für mich ist auch, daß die Welt so ist wie man sie sich denkt. Denk sie dir einfach und schön und sie ist es. Denk sie dir gefährlich und stressig, so sei es, aber halte mich da raus. TEIL3 Was ich damit erreichen will ist, daß das einfach akzeptiert wird, weil ich Ich bin, weil mir das halt so wichtig ist wie euch euer was-weiß-ich-was und weil ein ?verbotener Teil meines Lebens? nicht länger unsichtbar bleiben will. Und weil es in jede Familie gehört, daß die Eltern wollen, daß sich die Kindern gut fühlen (scheißegal ob mit oder ohne Hauptsache daß, und wenn ich halt mit, mei wenn?s taugt, wo liegt das Problem?) solange sie zu Hause wohnen, daß jede Mutter hinter ihren Kindern steht und sich für und nicht gegen sie einsetzt. Ich verlange ganz einfach, daß ihr meinen Weg begleitet (nicht nur meinen) und nicht bestimmt, wie ich gehen soll. HEY, wir sitzen doch alle 5 im selben Boot, wieso zulassen, daß dieses untergeht? Nur zusammen sind wir stark. Ich hoffe inständig, daß ihr jetzt versteht warum ich nicht darüber diskutieren kann und will, wie ich nicht gegen euch sondern MIT euch SEIN WILL. MAMA, S., N. und M., ich hab euch alle verdammt lieb. Und das ist doch das allerwichtigste , oder? P.S. Kiffern ist alles egal , weil alles egal ist, außer die Sachen auf die es im Leben wirklich ankommt die so mancher aber schon vergessen hat.

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DER ERSTE FRIEDLICHE GLAUBENSKRIEG

Cannabis-Konsum aus weltanschaulichen Gründen! Verurteilung wegen ?Abstrakter Gefährdung Dritter?

In einem Strafprozeß vor dem Kölner Amtsgericht am 23. Mai 2000 (12 Uhr) erklärte eine wegen dem Besitz von 99,67g Cannabis angeklagte Mitarbeiterin des grow! Magazin, daß es sich bei ihr um Cannabis-Konsum aus weltanschaulichen Gründen handele und sie deshalb das bei ihr gefundene Cannabis zurückfordere. Die Angeklagte beteuerte, sie benutze Cannabis zur Bewußtwerdung ihrer Fehler und Schwächen und um an diesen zu arbeiten.

Von den drei Polizeibeamten, die als Zeugen geladen und direkt entlassen wurden, blieb einer freiwillig - scheinbar seinerseits neugierig auf das Ergebnis dieser Verhandlung - eine sehr lobenswerte und vermutlich freiwillige Weiterbildungsmaßnahme. Weitere Anwesende waren die Großmutter der Angeklagten (78), die WG-Mitbewohnerin, welche ebenfalls Opfer einer Hausdurchsuchung wurde und der Rastafarie Donald Denzler, der die Angeklagte einstmals über ihre Rechte aufgeklärt hatte.

Rechtsanwältin Edith Lunnebach, die Verteidigerin, forderte Freispruch unter Berufung auf das Grundgesetz Artikel 4 Absatz 2, da ihre Mandantin aus weltanschaulichen Gründen Cannabis konsumiere und ihr Handeln durch das Grundgesetz geschützt sei, nach welchem die ungestörte Religionsausübung gewährleistet wird. Da der betreffende Artikel nicht unter Rechtsvorbehalt steht, darf das BtmG in diesem Fall nicht angewendet werden. Handlungen aus religiösen oder weltanschaulichen Gründen unterliegen ausschließlich den Schranken des Grundrechts. Der einzige Grund, der es rechtfertigt jemandes Grundrechte einzuschränken, ist die ?Gefährdung der Grundrechte Dritter?, was bei dem Konsum von Cannabis wohl kaum gegeben ist.

Das Gericht benötigte mehr als eine Stunde Beratungszeit - die Verhandlung dauerte insgesamt zwei Stunden - und kam zu folgendem skandalösem (vorerst mündlichem) Urteil (bei dessen Verkündung Richterin Giesen die Angeklagte nicht ein einziges Mal angesehen hat):

Staatsanwaltschaft, Richterin und Schöffen stimmten dahingehend überein, daß es sich bei der Angeklagten um den Konsum aus weltanschaulichen Gründen handelt!! ABER, durch die Vorratshaltung sei die ?Abstrakte Gefährdung Dritter? gegeben, welche die Einschränkung der Grundrechte rechtfertige!?!??!!

Die ?Sturheit? der Angeklagten wurde ihr zur Last gelegt, wobei sich bei einer Verhandlung, bei der es um ein so wichtiges Thema wie die Weltanschauung geht, die Frage stellt, ob Sturheit nicht eigentlich eher ?Standhaftigkeit ? heißen müßte.

Obwohl das Gericht die Angeklagte als mittellos betrachtete, wurde sie zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen á 30 DM verurteilt. Die ebenfalls bei der Hausdurchsuchung beschlagnahmten psylocibinhaltigen Pilze werden der Angeklagten wieder ausgehändigt, da der Besitz nicht strafbar ist!

Daß Grundrechte Dritter durch den privaten Gebrauch von Cannabis bedroht sind, kann nach heutigem wissenschaftlichem Erkenntnisstand (Kleiber-Studie, Broschüren des Bundesgesundheitsministerium, u.ä.) nicht mehr ernsthaft behauptet werden. Die Angeklagte wird selbstverständlich Rechtsmittel einlegen, sobald das Urteil schriftlich vorliegt.

Die Frage, ob denn in Zukunft Cannabis in geringen Mengen zurückgegeben werden müsse (schließlich entfällt bei geringen Mengen die ?Abstrakte Gefährdung Dritter?, welche die Einschränkung der Grundrechte angeblich rechtfertigt), insofern sich Beschuldigte auf die Religionsfreiheit oder die Freiheit der Weltanschauung (GG, Artikel 4) berufen, wurde von Rechtsanwältin Lunnebach bejaht.

Alles ist gut! letīs grow!

Es ist Zeit, sich zu zeigen!

Zeig Dich!

Kopiervorlage



Wer sich den Kommentar zum Grundgesetz selber einmal durchlesen möchte, dem sei folgende Ausgabe empfohlen:

Grundgesetz-Kommentar v. Münch/Kunig (Hrsg.) Band 1 - Präambel bis Art. 20 Verlag C.H. Beck

Auf den Seiten 310 bis 324 sind die wichtigsten Informationen zu finden. Leider ist dies ein sehr teures Buch und in den meisten Bibliotheken zwar einsehbar, aber leider nicht zu entleihen. Am besten kopiert man sich in der entsprechenden Bibliothek/Universität einfach die benötigten Seiten aus dem Buch heraus oder fragt - wenn man denn einen hat - seinen Anwalt...

Forum

Den folgenden Text ließ die Angeklagte ihrer Anwältin nach Erhalt der Anklageschrift zukommen. Hier finden sich die wichtigsten rechtlichen Aspekte noch einmal genauer erklärt und auch einige Gründe für den weltanschaulichen Gebrauch von Cannabis...

Ich widerspreche der Aussage, ich hätte ein Verbrechen gemäß §§ 1 Abs. 1, 3 Abs. 1, 29a Abs. 1 Nr. 2, 33 BtMG begangen, da ich beim besten Willen kein Opfer finden kann, das unter meinen Handlungen gelitten hätte und bei dem ich mich entschuldigen könnte, (da ich niemandem außer vielleicht mir selbst schade).

Es handelt sich hier um eine strafrechtliche Verfolgung, die durch bereits bestehendes Recht von höherem Rang ausgeschlossen wird. Mir wird vom Grundrecht zugestanden, meinem Glauben entsprechend zu leben und dies darf nicht durch ein nachrangiges Gesetz wie das BtMG und das Strafrecht eingeschränkt werden! Dazu existiert bereits eine entsprechende verfassungsgerichtliche Auslegung und Kommentierung, die ausschließlich die Gefährdung von Grundrechten Dritter zum Einschränkungsgrund macht!!

Das Bundesverfassungsgericht (BVG) hat ja auch in seiner Entscheidung vom März 1994 nur eine geringe Gefährdung durch Cannabis festgestellt.

Ich fordere die Einhaltung geltenden Rechtes und die Rückgabe der widerrechtlich beschlagnahmten Gegenstände aus meinem Besitz.

Als Angehörigem eines Glaubens steht es jedem frei, den Gebräuchen und Sitten, den Gepflogenheiten bei Kleidung und Ernährung sowie der täglichen Gestaltung seines Lebens zu folgen. Dies ist ein Gedanke, den der Gesetzgeber in Deutschland für so wichtig hielt, daß er ihn in Artikel 4 Grundgesetz aufgenommen hat. Einschränkungen sind ausdrücklich nur per Gesetz zulässig, wenn die Ausübung der rituellen Handlungen oder dergleichen die Rechte Dritter verletzt, Werte im Verfassungsrang gefährdet oder die öffentliche Sicherheit oder Ordnung bedroht. Ausdrücklich wird ergänzt, daß es im Hinblick auf Gesetze, die einen Gläubigen anders betreffen als den Jedermann, wie es im Kommentar zur diesbezüglichen Verfassungsgerichtsentscheidung heißt, diese nicht auf ihn, den Gläubigen angewendet werden dürfen. Daraus folgt, daß das BtMG nicht auf mich angewendet werden darf. Es betrifft mich in wesentlichen Teilen anders als andere und schränkt mich unter Bedrohung mit Strafe in meinen religiösen Kulthandlungen ein.

Es handelt sich in meinem Fall nicht um den Konsum von BtM zu Rauschzwecken (wie meinetwegen bei den meisten anderen Cannabiskonsumenten), sondern um eine rituelle Kulthandlung, mit dem Ziel bzw. Sinn und Zweck, dem Göttlichen (durch diese von Gott gegebene Pflanze) näher zu kommen. Diese Rituale führen zu mehr Freundlichkeit, Mitgefühl, Verständnis, Geduld, Einfühlungsvermögen, etc., was die Beamten, die mit meinem Fall bzw. meiner Person zu tun hatten, sicher allesamt bestätigen können. Daß zu einem nahen Kontakt mit Gott eine besondere Reinheit wichtig ist, hat man in sehr vielen religiösen Glaubensrichtungen. Das Bewußtsein, das ich durch den rituellen Genuß von Cannabis erlangt habe, hat mich von allen Sucht erregenden Substanzen befreit und mich zu der Erkenntnis geführt, daß man für alles, was man tut, einen guten Grund haben sollte.

Mein Gewissen verbietet es mir, zu konsumieren, was meinen Körper zerstört. Im Gegensatz zu Zucker, Kaffee, Alkohol, Zigaretten, Fleisch, Schmerz- und andere Tabletten u.v.a. legalen Drogen führt Cannabiskonsum NICHT zu einer körperlichen Abhängigkeit und es ist kein einziger CANNABISTOTER zu verzeichnen. Des weiteren gibt es in der BRD nach offiziellen Schätzungen etwa 7 Millionen gelegentliche oder regelmäßige Cannabiskonsumenten, die wohl kaum alle Kriminelle sind. (Da gibt es inzwischen die Schätzungen von zwei unabhängigen Sachverständigen, die in einem Verfahren, das vor der großen Strafkammer in Lübeck stattgefunden hat, von 5,4 bis 7,2 Millionen gelegentlichen oder regelmäßigen Cannabiskonsumenten ausgegangen sind.) In der Studie ?Cannabiskonsum in der BRD - Entwicklungstendenzen, Konsummuster und Einflußfaktoren?, die im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit durchgeführt wurde, kann man folgendes nachlesen: In der Altersgruppe der 14-25 jährigen haben 25% Cannabiserfahrung. Wenn man davon ausgeht, daß die Kurve der Cannabisgebraucher seit den 70er Jahren, als es das erste Cannabis bei uns gab, linear angestiegen ist, dann kommt man - grob geschätzt - auf etwa 15 Millionen Menschen, die alle mal gekifft haben. Das wären 20% der Bevölkerung und mitnichten eine Minderheit, wie es immer von offizieller Seite dargestellt wird. ?Es gibt eine Riesenmasse von Leuten, die Cannabiserfahrung haben. In der Größenordnung wie es regelmäßige Lindenstraßengucker gibt.? Und diesen vielen Leuten, die da bisher gekifft haben, ist ja offensichtlich nicht viel passiert. Mehr als 100.000 Demonstranten forderten im August auf der Hanfparade ī99 die Freigabe von Cannabis, wohl weit mehr als nur eine Randgruppe.

?Die zentrale Aufgabe des Strafrechts ist es, grob abweichendes Verhalten zu sanktionieren.? Nur Verhalten, das die Gesellschaft schlechterdings nicht hinnehmen kann, darf mit den Mitteln des Strafrechts geahndet werden. Ob sich allerdings 20% der Gesellschaft soweit außerhalb des Tolerierbaren begeben haben, wage ich zu bezweifeln.

Wenn ein abweichendes Verhalten so gering gefährlich ist und es von so vielen Leuten gemacht wird, dann verliert die Waffe des Strafrechts ihre Berechtigung.

Ich verletze nicht die Rechte anderer, ich gefährde keine verfassungsmäßigen Werte, ich störe nicht die öffentliche Sicherheit und Ordnung.

Dies sind gemäß Bundesverfassungsgerichtsentscheid die einzigen Kriterien, die eine Einschränkung von religiösen Praktiken zulassen. So wird in dem Zusammenhang von Dingen wie Blutopfer und Witwenverbrennung gesprochen. Davon, von Ähnlichem oder Vergleichbarem bin ich weit entfernt.

Ich habe gemäß geltendem Recht gehandelt, dessen war und bin ich mir ganz sicher. Demgemäß war mein Entsetzen über die mir zuteil gewordene Behandlung als ein Verbrecher entsprechend hoch. Ich habe auf das Grundrecht vertraut und mit voller Überzeugung, im Recht zu sein, gehandelt und mich weder versteckt noch heimlich getan.

Ein Gesetz zur Einschränkung religiöser Gepflogenheiten und Gebräuche ist nur dann zulässig, wenn dieses Gesetz dazu dient, die Grundrechte Dritter sowie verfassungsmäßige Werte und die öffentliche Sicherheit und Ordnung zu schützen.

Betrifft ein Gesetz einen Gläubigen anders als den Jedermann, so darf das Gesetz nicht auf ihn angewendet werden. Dies bedeutet in meinem konkreten Fall, daß das BtMG mich wesentlich anders betrifft, als den Jedermann, da der Besitz und Konsum von Cannabis bei religiösen Kulthandlungen mit Strafe bedroht ist, was jedoch gemäß Art. 4 Grundgesetz nicht zulässig ist, denn das BtMG soll nicht den religiösen Gebrauch bei Strafe verbieten, sondern einem Mißbrauch vorbeugen, der bei mir nicht gegeben ist.

Auch ich bin selbstverständlich gegen jeglichen Drogenmißbrauch, deshalb opfere ich ja einen Großteil meiner Zeit, um die Jugend über Drogenkonsum und dessen Folgen aufzuklären (im Rahmen meiner Tätigkeit für das grow! Magazin).

Es handelt sich hier - nur um solche Mißverständnisse von vorne herein auszuschließen - nicht um die Forderung nach Änderung der Rechtslage um Cannabis, sondern im Gegenteil, ich beklage die Nichteinhaltung der bestehenden Rechtslage!

Mein Gewissen verbietet es mir, die Ausrottung einer unschuldigen Pflanze zu unterstützen. Ich glaube, daß alles was ich denke, sage oder tue auf mein eigenes Leben zurückfällt (Ursache-Wirkung-Prinzip) und bin daher nicht in der Lage, gegen mein Gewissen zu handeln bzw. zu lügen. Ich glaube, daß jeder Mensch sich eines Tages für all seine Taten rechtfertigen muß und da möchte ich der Schöpfung mit reinem Gewissen gegenübertreten.

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